Schulische Förderung - Akzeleration

 

 

Unter den Hochbegabten gibt es verschiedene Typen von Menschen - sowie bei den Normalbegabten auch.

 

Neben den Hochbegabten, die sich in ihrer Lebensführung kaum von normalbegabten Kindern abgrenzen lassen, unterscheiden wir zwei entgegengesetzte Gruppen:

 

Die sog. Diligent-Moods sind Hochbegabte, die sehr genau überlegen und gründlich planen, bevor sie ihre einzelnen Schritte ausführen. In Diskussionen verhalten sie sich eher ruhig und sprechen erst, wenn sie ihren Gedanken genauestens erwogen haben und von seiner Richtigkeit zu 100 % überzeugt sind. Diese Hochbegabten wirken auf andere eher langsam und schwerfällig. Tatsächlich sind sie sich ihrer Verantwortung gegenüber sich selbst und ihren Mitmenschen stets bewusst. Sie sind die idealen Wissenschaftler. In der Regel möchten diese Kinder in der Schule keine Klasse überspringen, weil sie den Stoff der Fächer gründlich erarbeiten und Zeit für Nebenstudien haben wollen.

In der Schule werden diese Kinder meist verkannt, weil sie aus der Sicht der Lehrer als zu langsam erscheinen, um hochbegabt sein zu können.

 

 

 

Whizz-Kids sind die Heißsporne und Senkrechtstarter unter den Hochbegabten. Sie flitzen (to whizz) durch den Schulstoff und brauchen ständig Neues, was sie lernen und aufnehmen können. In Diskussionen werden sie leicht ungeduldig, weil sie den anderen gedanklich schon drei Sätze voraus sind und es ihnen stets zu langsam voran geht. Diese Kinder überspringen gern eine oder sogar mehrere Klassen und sind sich meist ganz sicher, dass sie das schaffen. Dass ihnen dabei der ein oder andere Schulstoff entgeht, stört sie wenig. Sie freuen sich darauf, schnell an die Uni zu kommen und verfügen meist ohnehin schon über ein breites Allgemeinwissen. 

In der Schule werden diese Kinder von Lehrern meist verkannt, weil sie keine Einser-Kandidaten sind und sich bereits zufrieden zeigen, wenn sie mit minimalem Aufwand nur 80 % der Vokabeln gelernt haben. 

 

 

Daneben gibt es Hochbegabte, die es erst zu wecken gilt, weil sie vom schulischen Alltag bereits völlig entmutigt sind und ihre Begabung kaum mehr zeigen können.

 

 

Welche Fördermaßnahmen für einen hochbegabten Schüler richtig sind, muss daher anhand seines Begabungsprofils, seiner Persönlichkeit und seiner bisherigen schulischen Erfahrungen für jeden Einzelfall genau geprüft werden.

 

Wir helfen Ihnen und Ihrem Kind dabei, in Bezug auf schulische Fördermaßnahmen Hemmungen und Widerstände  zu erkennen, vorhandene Ressourcen freizusetzen und Persönlichkeitsmerkmale zu respektieren.

 

Mehr zu unserer Beratung speziell zum Thema "Überspringen" finden Sie hier.

Eulenhaus für Hochbegabte

Praxis für EMBRAIN®-Coaching

 

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